Infostand August

Den Menschen im Blick: Sozialministerin Klepsch zu Gast im Ortsverband

« zurück

Nachdem im vergangenen Oktober bereits Justizminister Sebastian Gemkow einen Einblick in seine Arbeit vermittelt hatte, konnte der Ortsverband mit Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch am 19. April ein weiteres Kabinettsmitglied begrüßen.

Im Mittelpunkt des Abends stand wohl eines der vielfältigsten Ressorts innerhalb der Sächsischen Staatsregierung. Die Zuständigkeit des Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz schließt die Belange von Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren ein und bezieht sich auf viele Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Schnell wurde klar: es gab an diesem Abend wohl keinen im Raum, der nicht auf irgendeine Weise von der wichtigen und verantwortungsvollen Arbeit des Sächsischen Sozialministeriums profitiert!

In ihrem einführenden Vortrag skizzierte Staatsministerin Klepsch die Aufgaben ihres Ministeriums. So gehört zum Geschäftsbereich das Sozialversicherungs- und Gesundheitswesen. Darunter fallen alle Aspekte der medizinischen Versorgung wie beispielsweise die 78 Krankenhäuser im Freistaat Sachsen, die Ausbildung von Pharmazeuten und Ärzten oder die Arbeit der Gesundheitsämter, die sich u.a. um die Lebensmittelüberwachung oder die Qualität von Badegewässern kümmern. Hinzu kommen Themen wie Verbraucherschutz, Förderung des Ehrenamts, Schulsozialarbeit, Inklusion und soziale Teilhabe, Drogenprävention sowie Tier- und Seuchenschutz.

In diesem Zusammenhang verwies Frau Klepsch auch auf eine der entscheidenden Zukunftsfragen: Wie machen wir unsere Gesellschaft „fit“ für den demografischen Wandel? Dabei komme es vor allem auf die Themen Pflege und medizinische Versorgung im ländlichen Raum an. Es müsse darum gehen, die Bedingungen für ein gutes Leben im Alter zu schaffen und ältere Menschen in ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen. Fortschritte auf dem Gebiet der Telemedizin oder die Stärkung von Gemeindeschwester-Modellen seien hier ein wichtiger Baustein.

Aber auch mit Blick auf Inklusion und soziale Teilhabe gebe es weiteren Handlungsbedarf.  Um die Sensibilisierung der Gesellschaft und den Abbau von Barrieren im Kopf voranzutreiben, startete das Sozialministerium im vergangenen Jahr beispielsweise die Kampagne „Behindern verhindern.“

Fazit des Abends: Es müsse gelingen, die Sozialpolitik wieder stärker als CDU-Thema sichtbar zu machen. Hier sei man auf einem guten Weg. Man habe aber auch noch ein ganzes Stück Arbeit vor sich, so die Ministerin abschließend.

Martin Modschiedler: „Es ist deutlich geworden, dass das Sozialministerium im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschäftsbereich für alle Lebenslagen ist! Beeindruckend, welche Fülle an Zuständigkeiten und Themen hier gebündelt sind. Ein ganz besonderer Dank gilt  Frau Klepsch, die sich die Zeit genommen hat, um uns ihr Ressort einmal vorzustellen.“