Infostand August

Zu Gast in der Feuer- und Rettungswache Striesen

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Am 17. März waren die Mitglieder des Ortsverbandes Blasewitz/Striesen zu einer Führung in die Feuer- und Rettungswache Striesen eingeladen. Die gut 30 Teilnehmer, darunter auch viele Kinder, hatten Gelegenheit, sich über die technische Ausstattung und auch den Arbeitsalltag des Einsatzpersonals zu informieren.

Zum Auftakt der Führung begrüßten Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel und Dresdens Feuerwehrchef Andreas Rümpel die Gäste. In ihren einführenden Statements gaben beide Referenten zunächst einen Überblick über das Brand- und Katastrophenschutzam, zu dem neben den 5 Berufsfeuerwehren auch 21 Stadtteilfeuerwehren gehören. Über den Stand der technischen Ausstattung zeigten sich Sittel als auch Rümpel zufrieden. Auch die Nachwuchsgewinnung laufe derzeit gut. Aber man müsse sich auch Gedanken machen, wie man den Bedarf künftig decke. Ein Baustein dafür seien beispielsweise auch die Jugendfeuerwehren.

Bereits 1906 nach den Plänen von Stadtbaumeister Hans Erlwein erbaut, wurde das Gebäude 2006 grundständig saniert und 2010 um den Neubau der Rettungswache ergänzt. Heute leben im Einsatzgebiet der Feuerwache etwa 156.000 Menschen. Zum Zuständigkeitsbereich gehören u.a. auch das Pillnitzer Schloss oder der Forschungsstandort Rossendorf.

Während der fast zweistündigen Führung erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über den Arbeitsalttag in der Feuerwache. So sind hier etwa 80 Mitarbeiter beschäftigt, von denen ständig 18 Kameraden im Schichtbetrieb Dienst tun. Für Feuerwehrleute ist die Wache damit ein zweites Zuhause. Aber auch die Kinder kamen auf ihre Kosten: so nahmen sich die Mitarbeiter viel Zeit, um Schutzanzüge, Fahrzeuge und die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände vorzustellen und Fragen zu beantworten.

Der Ortsverbandsvorsitzende Martin Modschiedler dazu: „So ein Blick hinter die Kulissen ist schon hochinteressant. Dabei ist vor allem deutlich geworden, wie anspruchsvoll, anstrengend und gefährlich der Beruf ist. Hier sind ständiges Training sowie Aus- und Weiterbildungen gefragt. Die Kameraden der Feuerwehr haben dafür meinen Respekt!“