Weihnachtsfeier

„Wir müssen die Partei der klaren Worte sein“

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Beim Stammtisch des CDU Ortsverbandes Blasewitz/Striesen am 18. April waren die Mitglieder eingeladen, gemeinsam mit Alexander Dierks, dem neuen Generalsekretär der Sächsischen Union, über die anstehenden Weichenstellungen in der sächsischen Politik und im CDU Landesverband zu diskutieren.

Im gut gefüllten Elbzimmer begrüßte der Ortsverbandsvorsitzende Martin Modschiedler die Gäste und führte zu Beginn in das Thema des Abends „Machen statt meckern: Worauf es in der sächsischen Politik jetzt ankommt!“ ein.

Dierks, von 2011 bis 2017 Landesvorsitzender der Jungen Union Sachsen und Niederschlesien und seit 2014 Mitglied des Landtages, skizzierte in seinem Eingangsstatement die zentralen Herausforderungen für die sächsische CDU.

Ganz entscheidend sei dabei, den Kontakt mit den Bürgern zu suchen und verlorengegangen Vertrauen wiederherzustellen. Dabei müsse sich die CDU vor allem den gesellschaftspolitischen Debatten und den streitigen Diskussionsthemen, z.B. der Rolle des Islam in Deutschland, stellen. Hier könne die CDU als Volkspartei auch Orientierung geben.

Vor allem aber müsse die CDU als starke, als geschlossene Mannschaft auftreten und wahrgenommen werden. Dabei komme es ebenso auf die einzelnen Mitglieder an, die als gewissermaßen als „Botschafter“ fungierten. Dierks betonte in diesem Zusammenhang auch, wie wichtig die unterschiedlichen Flügel und Strömungen innerhalb der Partei seien. Sie machten schließlich die Dynamik in einer Volkspartei aus.

Nach dem Wechsel an der Spitze der Sächsischen Union und des Freistaates komme es nun darauf an, die Zeit bis zu den Landtagswahlen erfolgreich zu gestalten. Vor allem den Kommunen und dem ländlichen Raum müsse man den Rücken stärken, so Dierks. Dass die CDU als Kommunalpartei in der Fläche präsent sei, sei eine große Stärke. Hier werde eine gute Politik gemacht. Ungeachtet dessen müsse es gelingen, gemeinsam Erreichtes besser zu kommunizieren.

Dierks zeigte sich zuversichtlich, dass man bei den bevorstehenden Wahlen ein vernünftiges Ergebnis einfahren werde. Schließlich habe man das Land 28 Jahre erfolgreich gestaltet.

In der sich anschließenden Diskussion wurde intensiv über den Einfluss der Bundespolitik auf den Landtagswahlkampf debattiert. Thema war aber auch die Frage der Mitgliedergewinnung.

Dierks machte deutlich, dass einzige der CDU zugetraut werden könne, sich auf Bundesebene für Sachsen stark zu machen. Dies erreiche man nicht mit Fundamentalopposition, sondern nur durch konstruktive und überzeugende Argumentation.

In puncto Mitgliedergewinnung fiel die Antwort eindeutig aus. Entscheidend sei hier vor allem eine aktive Ortsverbandsarbeit und besonders bei der CDU Blasewitz/Striesen könne man sehen, wie das funktioniere, so der Generalsekretär abschließen!