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Gelungene Premiere: CDU Blasewitz/Striesen lädt zur Stadtteilführung durch Striesen

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Am  28. Oktober hatte der CDU-Ortsverband Blasewitz/Striesen zur Premiere der Striesen-Stadtteilführung mit Christoph Pötzsch geladen. Trotz der widrigen Witterungsbedingungen, hatten sich dazu fast 60 Teilnehmer Niederwaldplatz eingefunden.

Auf dem knapp zweistündigen Rundgang nahm Pötzsch die Ortsverbandsmitglieder und Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit des für seine Lebensqualität heute so beliebten Wohnviertels.

Dass das nicht immer der Fall war, verdeutlichte  der ehemalige Leiter des Katholischen Büros des Bistums Dresdner Meißen anhand des historisch überlieferten Ausspruchs „Stadtverwiesen? Dann nach Striesen!“ Mit den Kies- und Sandflächen, die keine Landwirtschaft zuließen, galt Striesen lange als Verbannungsort.

Im Rahmen der Führung vermittelte Pötzsch spannende Einblicke in die Orts- und  Kirchengeschichte.  So ging er beispielweise auf die  Napoleonischen  Kriege ein,  die  in  Striesen  besonders  tobten, oder verwies auf den ehemaligen Standort einer Strahlentestanlage aus DDR-Zeiten.

Aber auch das Leben und Wirken von bekannten und inzwischen in Vergessenheit geratenen Persönlichkeiten stand im Mittelpunkt.

Auf dem Weg begegneten die Teilnehmer der Künstlerin Elfriede Lohse-Wächtler, dem Kunstsammler und Stifter Friedrich Pappermann, der auf dem Striesener Friedhof beerdigt ist, dem Dresdner Unternehmer und Rhododendrenzüchter Hermann-Seidel-Park, und natürlich dem Architekten und Stadtbaurat Hans Erlwein.

Der Ortsverbandsvorsitzende Martin Modschiedler dazu: „Die Führung durch Striesen hat Herr Pötzsch erst neu in sein Repertoire aufgenommen und es hat mich ganz besonders gefreut,  dass uns die exklusive Premiere des Formats vorbehalten war. Herr Pötzsch versteht es wirklich hervorragend, verborgene Geschichte und Geschichten wieder lebendig zu machen! Dafür eine großer Dank!”