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CDU Dresden will Kulturhauptstadt-Bewerbung inhaltlich voranbringen

Der CDU-Kreisverband Dresden fordert mehr Inhalte bei der Kulturhauptstadt-Bewerbung. Ein entsprechendes Positionspapier hatte kürzlich der Kreisausschuss der Dresdner Union einstimmig verabschiedet.

“Nach mehr als zwei Jahren ist immer noch wenig bekannt darüber, warum sich Dresden als Europäische Kulturhauptstadt bewerben soll“, sagt Sebastian Kieslich, Kreisvorstandsmitglied und Leiter des CDU-Arbeitskreises Kultur, Gesellschaft und Werte. “Es ist nun höchste Zeit, die Konturen des Konzeptes zu schärfen und deutlich zu machen, wohin es mit der Bewerbung geht“, so Kieslich. Für den CDU-Kreisverband sei es wichtig, dass die Bewerbung die Landeshauptstadt voranbringt und zugleich einen wichtigen Beitrag für die Zukunft Europas leistet.

Nach Vorstellung der Dresdner Christdemokraten müsse das Bewerbungskonzept vor allem die in der Stadt immer stärker hervortretenden kulturellen und gesellschaftspolitischen Spannungslinien aufgreifen.

So heißt es in dem Positionspapier: “Zwar ist Dresden nicht das geografische Zentrum Europas, aber ein wichtiges Bindeglied zwischen den ost- und westeuropäischen Ländern. Die Stadt vereint die barocke Hochkultur ebenso wie die Erfahrungen des Sozialismus und den gelungenen Übergang in eine freiheitlich demokratische Ordnung. Aus diesem Grund ist Dresden auch besonders geeignet, eine europäische Kulturhauptstadt zu sein. Es ist nicht Aufgabe des Bewerbungsprozesses, eine völlig neue Stadtkultur zu schaffen oder neue Kultureinrichtungen zu errichten. Vielmehr geht es darum, das bestehende Kulturangebot stetig weiterzuentwickeln, um die Menschen in all ihrer Vielfalt zu erreichen, zu berühren und zusammenzubringen.“

Kieslich betont: “Um erfolgreich die Zukunft zu gestalten, muss sich Dresden als europäische Brückenstadt in Künsten, Kulturen und Wissenschaften weiterentwickeln. Unsere Stadt hat dank der hier lebenden Menschen eine reiche Kulturlandschaft. Sie war in der Vergangenheit zugleich Anziehungspunkt für Künstler aus aller Welt und wurde auch durch Zuwanderung und Integration zu dem, was es heute ist.” Dies in der Bewerbung zu betonen, sei auch eine Chance für Dresden, so Kieslich abschließend.

03.10.2017/Ziehm