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CDU-Wirtschaftsparteitag diskutiert mit Experten die Gründer- und Startup-Kultur in Dresden – CDU fordert Gymnasiumneubau im Dresdner Südosten

Der CDU-Kreisverband Dresden kam heute im Rahmen seines 50. Kreisparteitages zu einer Wirtschaftskonferenz im Haus an der Dresdner Kreuzkirche zusammen. Unter dem Motto “Wirtschaftsstarkes Dresden – Mut für Neues” setzte die Dresdner Union damit ihren Quo-vadis-Prozess fort, mit dem der CDU-Kreisverband Impulse für sein künftiges Parteiprogramm sammelt.

“Dresden geht es wirtschaftlich gut, ohne Zweifel. Dennoch: Während Leipzig und Chemnitz sich alle Mühe geben, für unternehmerische Neuansiedlungen offen zu sein und die Wirtschaftskraft durch ein unternehmerfreundliches Klima auch in der Verwaltung zu fördern, hat Dresden den Wirtschaftsbürgermeister abgeschafft und unterstützt Unternehmen und Investoren nur unzureichend“, mahnt CDU-Kreisvorsitzender Christian Hartmann. Deshalb sei es notwendig zu fragen, was die Dresdner Union für Unternehmer, Gründer und die Wirtschaft allgemein in der Landeshauptstadt tun kann. “Auch wenn Dresden mit den kürzlich bekannt gewordenen Neuansiedlungen von Bosch und Philip Morris einen standortpolitischen Achtungserfolg verbuchen kann, der zeigt, welches Potenzial die gesamte Region hat, dürfen wir uns darauf nicht ausruhen. Gerade weil diese Investitionen weniger auf das Engagement der Stadtverwaltung als viel mehr auf die Unterstützung der Staatsregierung sowie unserer Bundestagsabgeordneten zurückzuführen ist“, so Hartmann.

Im Rahmen von Keynotes und zwei Fishbowl-Diskussionen konnten sich die CDU-Mitglieder aktiv einbringen und gemeinsam mit den geladenen Fachleuten das Gespräch suchen. “Wir wollen nicht im eigenen Saft schmoren, sondern suchen aktiv den Input von Praktikern, um deren Erfahrungen aktiv in gute Politik umzusetzen”, so Hartmann. Außerdem ist Dresden viel mehr als Hochkultur, sondern ein Hightech-Standort von internationaler Bedeutung. “Nur zeigen uns die Experten mit Blick in andere Städte wie Kopenhagen oder Tel Aviv, dass Dresden noch deutlich Potenzial nach oben hat”, so Hartmann.

Zu den geladenen Gästen gehörten unter anderem Professor Gerhard Fettweis, Inhaber des Vodafone Chair Mobile Communications an der Technischen Universität Dresden und Bitkom-Landessprecher Dirk Röhrborn, die das Smart-Systems-Hub als Sprungbrett für Dresdens digitale Industrien vorstellten. Was für Startups und Gründer in Dresden getan werden kann, dazu diskutierten Dr. Mario Geisler, Inhaber der Juniorprofessur Entrepreneurship in Gründung und Nachfolge an der Technischen Universität Chemnitz), Julian von Gebhardi, Geschäftsführer Impact Hub Dresden GmbH, die Vorstandsvorsitzende des HighTech Startbahn Netzwerk e.V., Bettina Voßberg, sowie Dr. Frank Pankotsch, Geschäftsführer Dresden Exists.

Außerdem stimmte der Parteitag einem Initiativantrag des CDU-Ortsverbandes Südost, der Jungen Union Dresden sowie der CDU-Ortschaftsräte zu, der die Neugründung eines allgemeinbildenden Gymnasiums im Dresdner Südosten ab dem Schuljahr 2018/2019 fordert – vorzugsweise am Standort Boxberger Straße. Die CDU ist sich der Konkurrenzsituation mit den anderen Gymnasien bewusst, weshalb zwingend ein attraktiver Schulneubau errichtet werden sollte und den Schülern ein ergänzendes pädagogisches Angebot zu unterbreiten ist. Dies könnte ein gesellschaftliches Profil und Spanisch als Zweitsprache sein. Gleichzeitig spricht sich die Dresdner Union dafür aus, das Berufliche Schulzentrum “Franz Ludwig Gehe“ am jetzigen Standort in Gorbitz langfristig zu etablieren.

17. Juni 2017/Ziehm