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Dresdner CDU-Mitglieder bekennen sich mehrheitlich zum Koalitionsvertrag

Am gestrigen Spätnachmittag kamen die Mitglieder der Dresdner Union im Feldschlösschen Stammhaus zu einem Sonderkreisparteitag zusammen, um über das Für und Wider des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und SPD auf Bundesebene zu diskutieren. Von den 126 anwesenden Mitgliedern bekannten sich nach einem über zweistündigen Meinungsaustausch 60 für eine Neuauflage der Großen Koalition, 48 stimmten dagegen und 2 Mitglieder enthielten sich ihrer Stimme.

Zudem wurden mit Dr. Markus Reichel (Landesvorsitzender der MIT Sachsen) und Arnold Vaatz MdB die beiden Dresdner Delegierten für den Bundesparteitag am 26. Februar in Berlin gewählt.

„Die große Beteiligung am gestrigen Parteitag sowie die inhaltliche Tiefe der Redebeiträge zeigen, dass dieser innerparteiliche Meinungsaustausch für die CDU-Basis dringend notwendig ist. Ich habe großen Respekt vor den unterschiedlichen Perspektiven und Argumenten. Diese breite Debatte zum Koalitionsvertrag ist auch ein Fingerzeig dafür, wo es in der Zukunft für die CDU in Deutschland hingehen soll. Unser Sonderparteitag hat gezeigt, dass wir auch auf Bundesebene wieder dahin kommen müssen, ergebnisoffen zu diskutieren, dabei ebenso kritische Stimmen ernst zu nehmen und am Ende die Mehrheit entscheiden zu lassen“, so das Resümee des Dresdner Kreisvorsitzenden, Christian Hartmann MdL.

Patrick Schreiber MdL, stellvertretender Kreisvorsitzender der Dresdner Union, fasst die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten des Koalitionsvertrages wie folgt zusammen: „Der Koalitionsvertrag hat die tatsächlichen Probleme unseres Landes zwar angesprochen, lässt aber eine klare Vision vermissen. Das bedeutet für uns, dass es bis 2021 eine Durststrecke geben wird. Der Koalitionsvertrag ist kein Aufbruch, aber die CDU muss trotzdem ihrer Verantwortung für dieses Land nachkommen. Eine Volkspartei dient nicht ihrem Selbstzweck, sondern den Menschen dieses Landes.“

Preißiger/17.02.2018