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Hartmann: “Einlassungen von Björn Höcke verdeutlichen einmal mehr, dass es in der AfD ein Problem mit nationalsozialistischem Gedankengut gibt”

Der Thüringer Partei- und Fraktionsvorsitzende der AfD, Björn Höcke, bezeichnete auf einer gestrigen Parteiveranstaltung in Dresden unter anderem das Holocaust-Mahnmal in Berlin als „Denkmal der Schande”. Dazu erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und Dresdner Landtagsabgeordnete Christian Hartmann:

“Die Einlassungen von Herrn Höcke verdeutlichen einmal mehr, dass es in der AfD ein Problem mit nationalsozialistischem Gedankengut gibt. Das Geschichtsbild von Herrn Höcke, zumal als Geschichtslehrer, offenbart einmal mehr, dass er weder etwas von deutscher Geschichte versteht noch begriffen hat, was Vergangenheitsbewältigung bedeutet.

Deutschland ist heute ein wunderbares und international geschätztes Land, auch weil wir uns offen den Verheerungen unserer nationalsozialistischen Vergangenheit gestellt haben. Sie sind untrennbarer Teil unserer Geschichte. Wenn Herr Höcke dieses finstere Kapitel deutscher Historie unter den Mantel des Schweigens kehren will, dann spreche ich ihm jegliche Kompetenz ab, die Zukunft unseres Landes verantwortungsvoll mitgestalten zu können.”

18.01.2017/Ziehm