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Hartmann: “Keine Steuergelder für sozialistische Folklore”

Am 17. Juni 2017 wird das sozialistische Denkmal versteigert, das Ernst Thälmann, Wladimir Iljitsch Lenin und Rudolf Breitscheid als sechs Meter hohe Statuen zeigt. Es stand von 1974 bis 1992 auf dem Wiener Platz in Dresden. Mit 150.000 Euro Mindestgebot steht das Dresdner Lenin-Denkmal auf der Liste. Die Beigeordnete für Kultur, Annekatrin Klepsch, sowie der Dresdner Stadtrat, André Schollbach, haben sich nun dafür ausgesprochen, den Erwerb des Denkmals prüfen zu lassen.

Dazu der Kreisvorsitzende der CDU Dresden, Christian Hartmann:

“Mindestens 150.000 Euro für ein Denkmal der sozialistischen Folklore ausgeben zu wollen, halte ich für Verschwendung von Steuergeldern. Für diese Summe lassen sich viele kleinere Projekte fördern, die für das kulturelle Leben Dresdens eine größeren Mehrwert bieten. Das Denkmal ist von seiner symbolischen Bedeutung her weder zeitgemäß, noch erkenne ich den ‘großen historischen Wert’ wie Herr Schollbach.

Die Entscheidung der damaligen Dresdner Stadtverwaltung, die sozialistische Statue vom Wiener Platz entfernen zu lassen, halte ich auch heute noch für gut und richtig. Als Kreisvorsitzender der CDU Dresden lehne ich die Rückkehr eines Denkmals der sozialistische Propaganda nach Dresden ganz klar ab.”

10.Juni 2017/Ziehm