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AKTUELLE PRESSEMITTEILUNGEN

Lars Rohwer: 15.000 Dresdner haben mit stillem Gedenken am 13. Februar richtiges Zeichen gesetzt

Neues sächsisches Versammlungsrecht hat den Dresdnern ihren Tag des Gedenkens in Würde zurückgegeben

 

"Die Dresdner haben mit dem stillen Gedenken am 65. Jahrestag der Zerstörung Dresdens ein richtiges Zeichen gesetzt", so der CDU-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Lars Rohwer. Die Menschenkette, an der  sich 15.000 Menschen beteiligten, habe gezeigt, dass der 13. Februar in Dresden ein Tag der Erinnerung an die Toten des Bombenangriffs und an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ist. Rohwer dazu weiter: "Es war gut und richtig, dass unsere Oberbürgermeisterin Helma Orosz die Initiative ergriffen hat und gemeinsam mit Dresdner Persönlichkeiten und Institutionen zur Menschenkette aufgerufen hat. Die Dresdner Bevölkerung hat die erste Bürgerin der Stadt deutlich unterstützt ein Zeichen für Versöhnung und Toleranz und gegen Gewalt und Extremismus zu setzen. Dafür möchte ich mich persönlich bei den vielen Tausenden, darunter viele junge Leute, bedanken. Dieses Zeichen aus Dresden war wichtig."

Einen wesentlichen Anteil am friedlichen Verlauf der Veranstaltungen, so Rohwer weiter, hat die Polizei. "Es ist insbesondere den Einsatzkräften zu verdanken, die mit außerordentlich hohem persönlichem Einsatz gehandelt haben,  dass es zu keinen größeren Ausschreitungen oder Störungen mit Gewalttaten kam. Sie waren gut vorbereitet und haben klug und besonnen auf die Provokationen der gewaltbereiten Rechts- und Linksextremen reagiert, so dass es weitgehend friedlich geblieben ist. Gewaltbereite Extremisten hatten somit in Dresden keine Chance." Als bezeichnend wertete der Dresdner CDU-Kreisvorsitzende die Aktivitäten der aus Dresden abreisenden Rechtsextremisten in Pirna und Gera und verurteilte diese aufs Schärfste. "Dresden braucht keine angeblichen "Trauermärsche" der Rechtsextremisten, die braune Bande soll nächstes Jahr lieber zu Hause bleiben und Dresden in Ruhe lassen."

"Das neue sächsische Versammlungsrecht hat es ermöglicht, den Dresdnern ihren Tag der Erinnerung an die Zerstörung der Stadt vor 65 Jahren zurückzugeben. Ein Gedenken in Würde war, von einigen wenigen Provokationen abgesehen, in der Dresdner Altstadt wieder möglich.", so Rohwer abschließend.

 

Dresden, 14. Februar /  Sebastian Kieslich