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Dresdner Norden diskutiert über Schulnetzplan

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Im Dresdner Norden haben sich die Elternräte aller Grund- und Oberschulen im Dresdner Norden sowie des Gymnasiums in Klotzsche zusammengesetzt und den aktuellen Entwurf des Schulnetzplans analysiert. Im Ergebnis steht die Erkenntnis, dass die Anzahl der tatsächlich vorhandenen Kinder nicht mit den Angaben im Schulnetzplan übereinstimmten und zukünftig nicht mehr jedes Kind einen Schulplatz ab der Klassenstufe 5 im Dresdner Norden erhalten kann.

Für die Elternräte ist der Schulnetzplan in dieser Form nicht tragbar und wird abgelehnt. Ihre Vorschläge zur Nachbesserung haben sie an die Ortsbeiräte und Ortschaftsräte sowie Stadträte versandt.

Am 27.09.2017 hat sich der Ortsverband der CDU Dresdner Norden dem Thema gewidmet. Auch hier wird die Gefahr gesehen, dass nicht mehr alle Schüler ab Klasse 5 im Dresdner Norden beschult werden können und in die Innenstadt umgelenkt werden. Das wird als sehr bedenklich eingeschätzt. Der Ortsverband vertritt die Ansicht, dass jedes Kind, was im DD Norden lernen möchte, auch hier beschult werden sollte. Die exponierte Lage des Dresdner Nordens würde bei einer Umlenkung in die Innenstadt erhebliche Wegezeiten für die Kinder mit sich bringen.

Der Schulnetzplan wurde im Dresdner Norden im Oktober in den Ortschaften und Klotzsche diskutiert. Silvana Wendt, Stadträtin, setzte sich bei den Sitzungen aktiv dafür ein, alternative Lösungsansätze zur Bereitstellung von Schulplätzen zu erarbeiten. Unter anderem empfahl sie, mit dem Schulbau des Gymnasiums Klotzsche im Schuljahr 2019/20 verbindlich zu starten. Außerdem schlug sie vor, den Containerstandort des Gymnasiums Klotzsche als Vorgründungsgebäude für die 151. Oberschule zu nutzen, sobald eine Bauauslagerung des Gymnasiums erfolgt. Unschlüssige Schülerzahlen im Schulnetzplan sollten an die tatsächlichen vorhandenen Schülerzahlen angepasst werden. Die Ortschaftsräte und Ortsbeiräte der CDU im Dresdner Norden unterstützen diese Forderungen.