39. Kreisparteitag

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Neuwahlen des Dresdner CDU-Kreisvorstandes in der Dreikönigskirche

Offene Diskussionskultur und Themendebatten gefordert

“Das ist kein Neuanfang, sondern wir bauen eine neue Etage im Haus CDU.”
Andreas Lämmel MdB

Der 39. Kreisparteitag der Dresdner Union hat am Sonnabend, dem 02. Juli 2011, in der traditionsreichen Dreikönigskirche einen neuen Vorstand gewählt. Dabei waren ca. 180 Mitglieder der Einladung zu dieser Vollversammlung gefolgt. Der Parteitag wurde vom bisherigen Kreisvorsitzenden Lars Rohwer geleitet, der sich nach sechs Jahren im Amt dazu entschieden hatte, nicht mehr zu kandidieren. Die Arbeit von Lars Rohwer, der sich zukünftig verstärkt den Themen imLandtag und in seinem Wahlkreis widmen möchte, wurde in vielen Redebeiträgengewürdigt. Er hat den Kreisverband erfolgreich durch teilweise turbulente Zeiten gesteuert.

39-kpt_wahlergebnisse

Grußworte wurden vom Generalsekretär der Sächsischen Union, Michael Kretschmer MdB und von Johannes Lohmeyer, Vorsitzender der Dresdner FDP, überbracht. Christian Piwarz MdL verlas ein Grußwort unserer Oberbürgermeisterin Helma Orosz, die krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. Ihre Grüße wurden mit großem Beifall bedacht.

Um unserer Oberbürgermeisterin in ihrem Genesungsprozess den Rücken zu stärken, hat ein Großteil der anwesenden Mitglieder eine Grußadresse in Form eines Plakates unterzeichnet. Dieses wurde gemeinsam mit einer Vielzahl persönlicher Grüße an Helma Orosz überreicht. Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute.

Zum neuen Kreisvorsitzenden wurde mit 90,8 % der Dresdner Bundestagsabgeordnete Andreas Lämmel gewählt. Andreas Lämmel machte in seiner Antrittsrede deutlich, dass die Arbeit inner- halb des Kreisverbandes zukünftig auf breitere Schultern verlagert werden mussDiesem Ansinnen war der Parteitag schon mit der Zustimmung zu einer Satzungsänderung gefolgt, die die Einführung eines dritten Stellvertreters vorsah.

“Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit der CDU in Dresden ist die bessere Verzahnung zwischen Vorstand, Ortsverbänden, Arbeitskreisen und Stadtratsfraktion. Wir brauchen bessere und schnellere Kommunikationswege zwischen den Strukturen und der Basis.”, machte Lämmel deutlich. Im Weiteren forderte er eine offenere Diskussionskultur sowohl innerhalb der Partei als auch gegenüber der Öffentlichkeit. ”Die CDU ist eine Volkspartei und die gestaltende Kraft in Dresden. Wir brauchen die Vielfalt in unserer Partei und in unserer Stadt. Daher werden wir wieder mehr thematische Parteitage und öffentliche Bürgerversammlungen durchführen.”, so Lämmel abschließend.