CDU Dresden verwehrt sich dem Ausspielen von Autoverkehr gegen Radverkehr

Thiele: "Es muss weiterhin Angebote für alle Verkehrsteilnehmer geben."

In einem DNN-Beitrag vom gestrigen 16. Oktober kritisierte SPD-Stadtrat Stefan Engel die - so wörtlich - "verkehrspolitische Vernunft" in der Dresdner CDU. Dazu äußert sich Verkehrsplaner und CDU-Kreisvorstandsmitglied Gunter Thiele wie folgt: 

"Es geht in der politischen Debatte zunehmend um Verbote und nicht mehr um Möglichkeiten. Auch Verbote sind für mich unvernünftig, weil sie Freiheiten - in diesem Falle von Verkehrsteilnehmern - einschränken. Die CDU Dresden steht zu ihrer Verkehrspolitik. Es muss weiterhin Angebote für alle Verkehrsteilnehmer geben. Beim Thema Albertstraße haben wir immer klar gesagt, dass es nicht das eine oder das andere gibt, sondern, dass ein harmonisches Nebeneinander von Radverkehr und Autoverkehr möglich ist. Man kann auch an der Albertstraße eine attraktive Radverkehrslösung schaffen, ohne den Autoverkehr parallel einzuschränken. Als Partei sehen wir unsere Aufgabe darin, den Bürgern dieser Stadt Möglichkeiten aufzuzeigen und nicht Verbote auszusprechen. Auch die SPD scheint in Sachen Verkehrspolitik leider immer mehr zu einer 'Verbotspartei' zu mutieren."  

Johannes Preißiger | Pressesprecher

17.Oktober 2019