Dresden – Stadt mit Unternehmersinn

Dresden war als Wirtschaftsstandort in den vergangenen 25 Jahren stets privilegiert – als Landeshauptstadt, als Begünstigte einer klugen Investitionspolitik des Freistaates, als Forschungsstandort von europäischem Rang und durch eine kleine, aber wachsende Gründerszene. Dennoch fehlt dem Wirtschaftsstandort Dresden im Vergleich mit anderen europäischen Großstädten die Strahlkraft. Unser Ziel ist es, das zu ändern! Unsere Ideen für ein wirtschaftsstarkes Dresden:

Wirtschafts- und unternehmerfreundliche Stadt

Dresden ist nicht nur Verwaltungssitz, sondern auch ein lebendiger Unternehmensstandort. Dabei wird allzu oft vergessen, dass es die Unternehmen sind, die unseren Wohlstand erwirtschaften. Dieses Bewusstsein müssen wir stärken, insbesondere bei der jüngeren Generation: Wir brauchen ein positives Unternehmerbild. Hierfür ist es wichtig, dass schon Schülern die Möglichkeiten der Selbstständigkeit bzw. einer Tätigkeit als Unternehmer nahegebracht werden – zum Beispiel durch Ermunterung zur Gründung und Unterstützung von Schülerfirmen an Schulen.

Zudem sollte der Oberbürgermeister einen Preis ausloben, der das beste Geschäftsmodell bzw. die beste Business-Idee prämiert und für den alle Bürger nominiert werden können (eventuell sollte es auch einen Spezialpreis für Schüler geben). Zur Unterstützung der Gründerszene wollen wir sogenannte Techshops und Fablabs (also offene Werkstätten mit umfassender technischer Ausstattung auf dem neuesten Stand der Informationstechnologie) einrichten – am besten in den vorhandenen und zukünftigen Technologie- und Gründerzentren sowie den Beruflichen Schulzentren.

Als Eigentümerin von DVB, DREWAG und der Technischen Werke hat die Stadt einen hohen Einfluss auf die Gestaltung ihrer Infrastruktur. Dies betrifft vor allem die Elektromobilität und die Datenleitungen und mithin die IT-Infrastruktur. Die Stadt kann beim Breitbandausbau auch dafür Sorge tragen, dass neue Kabelstrecken von vornherein als reine Glasfaserlösung gebaut
und neue Technologien wie die in Dresden entwickelte 5G-Technologie auch (zuerst) in Dresden eingesetzt werden.

Um die Chancen neuer Technologien zu nutzen, braucht es eine stärkere innovations- und unternehmerfreundliche Orientierung in der Stadtverwaltung. Daher wollen wir einen Wirtschaftsbürgermeister, der diesen Themen in der Stadt und der Verwaltung Priorität einräumt.

Ohne das Umland geht es nicht

Dresden geht es gut, wenn es seinem Umland gut geht – und umgekehrt! Die interkommunale Zusammenarbeit hat für die CDU Dresden eine besondere Priorität: Dies gilt insbesondere für die Entwicklung interkommunaler Gewerbegebiete, die Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung, den Tourismus und die Vermarktung.

Mittel- bis langfristig arbeiten wir daran, eine Wirtschaftsmetropolregion rund um Dresden zu etablieren. Dies gelingt nur in Partnerschaft mit den benachbarten Landkreisen, die davon ebenso profitieren werden.

Bau- und Immobilienwirtschaft – Fundament des Wachstums

Dresden ist in der komfortablen Lage, ausreichend bebaubare Flächen innerhalb der Stadt ausweisen zu können, sowohl für den Wohnungsbau als auch für gewerbliche Zwecke. Für Bauherren und Investoren ist das ein Glücksfall. Umso wichtiger ist ein bauherren- und investorenfreundliches Klima in der Stadt und der Verwaltung. Wir wollen als CDU Dresden dafür Sorge tragen, dass der bürokratiebedingte Zeitaufwand bei Bauvorhaben so gering wie möglich gehalten wird.

Wohnen ist nicht nur als soziale Frage zu betrachten. Der Bau von Sozialwohnungen ist wichtig, aber nicht alles. Neben privaten und institutionellen Eigentümern wollen wir insbesondere die Wohnungsgenossenschaften fördern. Auch die Bedürfnisse älterer Bewohner sind stärker in den Blick zu nehmen.

Dresden: Tourismusmagnet mit Weitblick

Der Tourismus ist für Dresden einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren, denn Dresden wird als starkes Städtereiseziel wahrgenommen. Das Tagungs- und Kongressgeschäft hat sich zwar entwickelt; die großen Potenziale der Stadt Dresden bleiben jedoch oft noch ungenutzt. Deshalb wollen wir die Tourismus-Destination Dresden-Elbland und den touristischen Vertrieb mit dem Umland weiter ausbauen, Dresden als Tagungs- und Kongressstandort stärken und die Möglichkeiten des Sächsischen Ladenöffnungsgesetzes bei verkaufsoffenen Sonntagen ausnutzen. Ebenso wollen wir die Bettensteuer abschaffen und eine zentrale Stelle für die Akquise und Koordinierung von Großveranstaltungen einrichten.