Csm Web 126917318 Blasewitz  38E12Ae6B1

Stadtbezirksbeirat Blasewitz

Dresden-Blasewitz

Blasewitz wurde 1349 erstmals als Vorwerk Blasenwicz des Nikolaus von Karas erwähnt. Der Ortsname lässt sich auf den slawischen Personennamen Blohas zurückführen. Der meißnische Markgraf Wilhelm I. belehnte 1384 den Dresdner Bürger Peter Münzmeister mit Blasenwicz das dorf halb. Blasewitz war ein Fischer- und Winzerdorf. Über die Blasewitzer Zinseinnahmen und Wiesen verfügte das Dresdner Brückenamt. Aufgrund seiner Lage an der Elbe war Blasewitz mehrfach von schweren Hochwassern betroffen. So wurden bei Hochwasser und Eis im Jahr 1799 Grundstücke, Felder und Gärten verwüstet. Auch das Elbhochwasser 1845 hinterließ in Blasewitz Schäden.

Der Ort entwickelte sich in der Gründerzeit zum Villenvorort Dresdens. Arthur Willibald Königsheim ließ im Blasewitzer Tännicht den Waldpark Blasewitz anlegen. In den angrenzenden Straßen errichteten Architekten wie Constantin Lipsius und Rudolf Schilling zahlreiche Villenbauten. Im Jahr 1872 wurde Blasewitz an die Pferdebahn angeschlossen und am 6. Juli 1893 die erste elektrische Straßenbahn Sachsens eröffnet. Sie führte vom Dresdner Schloßplatz über das Terrassenufer und den Sachsenplatz zum Schillerplatz in Blasewitz.

Durch den Zuzug von Fabrikanten, hohen Beamten und Offizieren zählte Blasewitz zu den Gemeinden Sachsens mit dem höchsten Steueraufkommen. Seit 1901 führte Dresden Verhandlungen über Blasewitz’ Eingemeindung. Nachdem sich Blasewitz einen längeren Zeitraum erfolgreich dagegen wehrte, wurde diese zum 1. April 1921 zwangsweise durchgeführt. In den letzten 20 Jahren seiner Selbstständigkeit war Blasewitz auf linkselbischer Seite bereits vollständig von Dresdner Gebiet umschlossen. Es war auf Grund eines niedrigen Steuersatzes ein beliebter Wohnort für die reicheren Dresdner Bürger. Nach der Eingemeindung wurde die Gemarkung auch auf das südlich benachbarte Neugruna ausgedehnt, mit dem Blasewitz einen gemeinsamen statistischen Stadtteil bildet.

Zugehörige Stadtteile

Zum Stadtbezirksamt Blasewitz gehören die Stadtteile Blasewitz, Striesen-Ost, Striesen-Süd, Striesen-West, Tolkewitz/Seidnitz-Nord, Gruna und Seidnitz/Dobritz. 89 294 Einwohner leben in Blasewitz auf einer Fläche von 1 450 Hektar. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 6 132 Einwohner/km2.

Unsere Stadtbezirksbeiräte

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Sebastian Kieslich

44 Jahre • katholisch • verheiratet • zwei Kinder • Politik- und Kommunikationswissenschaftler
(M.A.) • Rektor • seit 1984 in Dresden • Stadtbezirksbeirat

"Mit Herz und Verstand für den Stadtbezirk Blasewitz."

Unsere Stadtteile sind als Arbeits- und Wohnort behutsam weiterzuentwickeln. Der Charakter und das Flair müssen dabei bewahrt bleiben. Dazu gehören ein beruhigterStraßenverkehr in unseren Wohngebieten sowie eine gute und preiswerte Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs in die Innenstadt und ins nahe Umland.

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Andreas Atzenbeck

Rechtsanwalt, seit 1996 wohnhaft im Stadtbezirk Blasewitz, ehrenamtlich tätig in der Seniorenhilfe

"Neues schaffen und Bewährtes pflegen – gemeinsam können wir vor Ort viel erreichen"

Dresden ist eine wunderbare Stadt von internationalem Rang und hat glänzende Aussichten, wenn die Bürger die Stärken der Stadt in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur erkennen und gemeinsam weiter fördern. Dresden ist weltoffen und schuldenfrei. Das muss so bleiben. Dresden braucht gute Arbeits- und Wohnbedingungen.

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Dr. Volkhard Gürtler

Dipl.-Bauingenieur

"Für die Belange des Stadtteils - für die Menschen vor Ort"

Dresden ist eine lebens- und liebenswerte Stadt und ganz besonders unser Stadtteil. Dieser muss sich entwickeln können, ohne seinen schützenswerten Gebietscharakter zu verändern. An seiner Entwicklung möchte ich mitgestalten. Die Themen Mobilität, Sanierung der Fußwege und Nebenstraßen sowie das generationsübergreifende Zusammenleben liegen mir dabei besonders am Herzen.

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Agata Reichel-Tomczak

Geschäftsführerin • seit 2009 in Dresden • Vorstandsmitglied der CDU Dresden und der Europäischen Volkspartei (EVP) • stellv. Stadtbezirksbeirätin in Blasewitz-Striesen

"Sichere Fußwege und schnelles Internet haben keine Parteifarben!"

Da ich gefühlt bereits die ganze Welt beruflich bereisen konnte, stelle ich fest, dass ich nirgends die Lebensqualität gesehen habe, wie sie unser Blasewitz-Striesen bietet. Das gilt es zu bewahren! Gleichzeitig werde ich mich für sichere, gut beleuchtete Fußwege sowie schnelles Internet einsetzen.

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Johannes Richter

34 Jahre • evang.-luth. • Politikwissenschaftler • angestellter Geschäftsführer • verheiratet • 2 Kinder

"Ein familienfreundlicher Stadtbezirk ist mir eine Herzensangelegenheit."

Getreu dem biblischen Wort „Suchet der Stadt Bestes“ ist es mir als Christ wichtig, mich aktiv in unsere Gesellschaft einzubringen. Nach diesem Grundsatz strebe ich mit einer pragmatischen und lösungsorientierten Politik. Eine familienfreundliche Stadt ist mir eine Herzensangelegenheit. Darüber hinaus möchte ich aufgrund meiner Arbeit in einem großen Wohlfahrtsverband vor allem sozialen Themen meine Aufmerksamkeit schenken.

Was ist ein Stadtbezirksbeirat?

Der Stadtbezirksbeirat des jeweiligen Stadtbezirkes ist ein Teilorgan der Landeshauptstadt Dresden. Dieser entscheidet über die Angelegenheiten des Stadtbezirkes entsprechend Sächsischer Gemeindeordnung bzw. Hauptsatzung der Landeshauptstadt Dresden. Die Stadtbezirksbeiräte werden für fünf Jahre gewählt.

Wahlgebiet ist das Gebiet des jeweiligen Stadtbezirkes (Altstadt, Neustadt, Pieschen, Klotzsche, Loschwitz, Blasewitz, Leuben, Prohlis, Plauen, Cotta). Jeder Stadtbezirk bildet einen Wahlkreis. Die Anzahl der zu wählenden Stadtbezirksbeiräte wird durch die Hauptsatzung der Landeshauptstadt Dresden bestimmt.